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(Sozusagen) über das Heimwerkeln

homeoffice.jpgUnter den Säuen welche durch die medialen Dörfer getrieben werden ist seit neuestem das Home Office - das Arbeiten als Angestellter vom heimischen Büro aus - wieder vertreten, und zwar mit einem negativen Vorzeichen. Bei Yahoo, einem Unternehmen mit langjähriger Home-Office-Tradition, wurden die Mitarbeiter wieder an ihre (nichtheimischen) Bürotische gerufen, weil dort wohl einige Dinge ordentlich aus dem Ruder gelaufen sind. Und als hätten sie darauf gewartet (was sie wahrscheinlich haben) schlagen nun als Antwort diverse Personalverantwortliche quer durch die Wirtschaft ihre Zähne in das ach so moderne Konzept und jammern über Kontrollverlust, Schönrechnerei und den allgemein vertrauensunwürdigen Angestellten, der sich Zuhause dem Lenz allgemein sowie einer wachsenden inneren Distanz zum Konzern hingibt.

Zum Glück gibt es auch weiterhin positive Stimmen in der Kakophonie an Meinungen. So hat ein Artikel der Süddeutschen neulich eine Lanze für das Home Office gebrochen und stellte die Vorteile, wie ich finde recht präzise (wenn auch wieder tendentiell zu schönfärberisch) heraus. Ich selbst als langjähriger partieller "Heimarbeiter" kann nicht anders, als mal ein paar bescheidene Worte beizusteuern.

Also dieser Devin


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Im Jahre des Herrn 1993 berief Gitarrengott Steve Vai einen exzentrischen jungen Herrn an das Mikro seiner hauseigenen Band, von dem damals wohl selbst Experten des Fachs noch nie etwas vernommen hatten. Er hörte auf den Namen Devin Townsend, war seines Zeichens Kanadier, selbst ein begnadeter Virtuose an der musikalischen Axt und fiel zunächst durch betont extravagante Auftritte sowie ebenso betont unmelodischen, agressiven Gesang auf Vai's zeitgenössischem Album "Sex and Religion" auf. 

Billige Provokateure gab es zu dieser Zeit reichlich, und da Vais Musikstil nicht der meinige war (und ist) tat ich seinerzeit diese Neuentdeckung mit einem Schulterzucken ab.

Erst 1997 liefen Devin und ich uns wieder über den Weg in Form des Titels Life seines damaligen Soloprojektes "Ocean Machine", einer bombastischen Progressive-Rock-Laudatio an die Tonart Dur überhaupt, welche mir auf einem Sampler unverhofft entgegenkam. Billiger Provokateur? Vielleicht, aber musikalisch was zu sagen hatte er ja vielleicht trotzdem. Das zugehörige (Konzept-)Album hielt was der Auskopplungs-Track versprach und Devin machte erste Punkte bei mir gut.

Ab nun sollte der exzentrische Junge Herr Jahr für Jahr Album um Album ausspucken und damit eine schier unglaubliche Produktivität an den Tag legen. Und das nicht nur unter dem eher progressiv ausgerichteten Label "Devin Townsend Band/Project", sondern auch im Seitenprojekt "Strapping Young Lad". welches auf eher derbere Kost ausgerichtet ist. 

Langsam aber sicher erarbeitete er sich so seinen Ruf, ebenso wie beispielsweise Steven Wilson oder Arjen Lukassen, zu jenem erhabenen Kreis musikalischer Workaholic-Ausnahmetalente zu gehören, die sich durch enormen Output, Verspieltheit wie auch technischer Finesse auszeichnen, eine Kategorie die irgendwie symptomatisch für den Progressive Rock ist.

Wie will man seine Musik bezeichnen? Sie ist progressiv im eigentlichen Sinne des Wortes indem sie versucht neue Möglichkeiten auszuloten. Und das tut sie indem der Meister die Scheuklappen zu sämtlichen musikalischen Stil-Richtungen fallen lässt, beispielsweise Blastbeats mit hymnisch-schwülstigen Melodielinien kombiniert, oder kein Problem damit hat mit schweren Gitarren in seichtesten Rock/Pop-Gefilden zu wildern. Das ganze kommt selten ohne eine saftige Extraportion Pathos aus, der jedoch grundsätzlich mit ausreichend Selbstironie serviert wird um das Ganze ruhigen Gewissens genießen zu können.

Vor einigen Tagen hatte ich dann die Ehre den Meister zum ersten Mal live zu Gesicht zu bekommen. Da ich mir erst Ende 2011 das damals frischeste Album "Deconstruction" zugelegt hatte war ich eigentlich recht zuversichtlich auch noch für das Konzert auf dem neuesten Stand zu sein. Ein kurzer Check auf Devins auch ansonsten sehenswerter Website belehrte mich jedoch eines besseren. Seitdem waren nicht weniger als zwei weitere neue Alben entstanden...

Und das Konzert? Was soll man sagen, der Mann ist einfach ein großes, ironisches Gesamtkunstwerk, seine Auftritte  Performances eines Typs der aus dem Stand heraus den Superbösewicht im nächsten Bond-Streifen mimen könnte. Wie dieser Kerl da steht in seinem schwarzen ... Weltraum-"Maßanzug", dessen Gesichtszüge keine Sekunde stillstehen und der geradezu besessen mit dem Publikum rumschäkert. Während das Schlagzeug von Achtel- auf stürmische Sechzehntel-Beats wechselt werden auf der Leinwand im Hintergrund Videos von schreienden Sesamstraßen-Handpuppen und aufreizend tanzenden Grizzlybären abgespielt (nein, ich hatte keine Drogen genommen...glaube ich...). Als geradezu ironischen Konstrast wird der Meister von seinem zweiten Gitarristen und dem Bassisten flankiert, zwei Typen mit langen ZZ-Top-Bärten die bei alledem keinerlei Miene verziehen.

Ja. Wer das Exzentrische nicht mag der macht wohl besser einen großen Bogen um diesen Künstler. Alle anderen seien aber ermutigt zumindest mal reinzuschnuppern.

Faint idea to published website. An OpenWGA Tutorial, Part 3

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Let's move on to the last part of this little tutorial, where we assume that you have the dream website you always desired finished and ready inside OpenWGA developer studio. It is set up, designed and filled with some initial content, right there on your local harddrive. But of course it should not stay there.

Now we want to see how we push this website to some live server and organize its publishing whereabouts right to the point where your internet domain of choice serves your new website.

But first we should talk about what that server should be.

Sensorenfutter deluxe

Zu einem unausprechlichen (runden) Geburtstag habe ich jeden der mir etwas schenken wollten aufgefordert, das mit einem Buch zu tun welches sie selber gerne gelesen haben und von dem sie glauben, das es auch mir gefallen könnte. Egal welches Genre, egal welcher Stil. Ob Roman, Sachbuch, Comic oder sonstwas.

Was ich mir davon versprochen habe:

a) Weniger Stress beim Geschenkideenausdernaseziehn. Check.

b) Interessante Geschenke. Ich bekomme einen Überblick über das, was so um mich herum gelesen wird, und die Auswahl ist eine sehr persönliche in der nicht nur die Person steckt von der das Buch stammt sondern auch das was sie mir gerne angedeihen würde. Check.

b) Reichlich Lesestoff. Check:

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Was für ein schönes Spektrum! Wenig überraschend haben Krimis und Thriller ihren festen Löwenanteil, aber auch Historienroman, Reisetagebuch, Fantasy (in weitester Auffassung), Zeitzeugenbericht sowie Graphic Novel finden ihren Platz. Kurzum: Ich bin von der Beute begeistert und danke allen Auswählern von ganzem Herzen!

Eine besondere Erwähnung gilt dem Meister, der - obwohl er persönlich nicht erscheinen konnte - es sich nicht nehmen ließ, mir die Bände 1 bis 4 von Neil Gaimans "Sandman" zukommen zu lassen, wohl aus schierem Entsetzen darüber dass ich noch keine besitze. I am amazed, delighted, overwhelmed!

Tablets

Instead of a longer article I intended to write, actually started but will never finish.

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Not long ago, about two months, I had never really touched a tablet computer, wondering what they were actually good for. Now my household owns an incredible number of two tablets: An android device - the Acer Iconia A200 - bought simply out of curiosity and an Apple iPad 3, sponsored by my employer. So I'm in the quite decadent position to compare the two big tablet platforms, which I'm gonna do in a brief way now.

The Acer Iconia A200 is a good device, in the true meaning of that word. Because everything about it that you could describe would be given a "good" rating. Not great, but also not "barely sufficient". The screen is of good quality, even for someone knowing the recent iPad, also form factor, weight and performance are decent. It is able to do everything you would want to do with a tablet, thanks to its Android 4.0 OS which also absolutely fits into the "good" category. Some nice little improvements over previous versions, good tablet optimizations but still large room for improvement. Especially regarding tablet apps.

The iPad 3 is, by all means, simply a stunning piece of hardware. Its just a good feeling to hold it, own it, feel the cold metal surface. It just has that typical Apple finish. Do I need to express how marvelous the screen is? It is simply print media quality, enough said. Weight-wise it is nominally not that much lighter than the acer but still manages to suggest some additional weight comfort, maybe just because it is way slimmer.

ipad_handhero_print.jpgIt would be a great device if not for iOS. Some of my reservations regarding tables originate in the fact that tablet operating systems don't dare to view their device as a complete computer. This is true of android and the more for iOS. I know this is what makes them actually usable for a larger demography, but it's not the first time that where everyone sees possibilities I see limits. 

Just one example: iOS completely hides its file system. Every application only accesses those "documents" that are intended for it (or which it is able to find). I tried hard to transfer a PDF from a desktop computer to the iPad and read it there. I failed. Yes, I tried the old fashioned way - manually transmit it as a file from device a to b, first really via file access, then via mail and finally via Ubuntu One Cloud - rather than using the Apple iCloud service (whose terms and conditions are creepy like a horror novel and which transmits everything anywhere, no matter where I actually need things). I own the device, I have the file, I want to use it on my device. Still, no way without using some "optional" service or pay for file manager apps.

UI Struggles. Android has a solid "back" button, which will always take me back where I came from step by step. Not on iOS. I frequently wonder how to get rid of that dialog I just opened without going all the way back to the main screen via "the button". I found out that touching somewhere out of the dialog does the trick, yet a horrible, unintuitive way of doing it, leaving me still wondering if changes done in the dialog would go into effect. The same could be said for the "menu" button which is obligatory on Android but ever changing on iOS apps. And don't get me started about those "preferences" that are offered: iOS Developers seem so frightened of confusing their users that they reduce the customization possibilities of their apps to near-to-zero. There are honorable exceptions (Kindle App), but generally I have given up on trying to tweak things which I find uncomfortable.

So, do I know now what tablets are actually good for? They are nice devices to consume web media, but in my opinion not that much better that would justify another expensive purchase. I had some fun browsing in the Google+ app (on android) and reading pocket pages (on iPad). I watched some movie clips. I even bought and played a game (#sworcery). Nice things, but not 300-euro-nice actually. Not even my familiy, never reluctant to shiny consumer devices, was taken by storm by these gadgets. They tried, found them neat, but are not really attracted by them.

So, one thing has to be true: Either we are not yet ready for this new type of device and use it the wrong way (quite possible), or the tablet market is vastly over-estimated and tablets will take their place as "toyware" between netbooks and notebooks, but will never really make any of them obsolete. There might be game changers still to come, like... well, games! Tablet games might evolve to interpret the tablets possibilities in a quite innovative way, and we know people pay big money just for gaming devices. Yet I do not see this. Ok, I didn't really try, so don't take my word for it.

Also, things could get interesting once digital print media subscriptions for tablets really get cost-effective for publishers and readers alike. This is something where I wonder why it hasn't happened yet. Publishers: You don't need to buy loads of paper, print it and send it across the country into every single small village. You just need to write it, do layout and distribute it digitally (including DRM, which still should be way cheaper). Shouldn't that allow for an exceptional bargain of a newspaper subscription, even if not all the benefit is given to the subscriber?

Linux, the gamer platform

icon_512.jpgAnd no, I'm not kidding. Not even referring to the newest activities at Steam, Valve or EA.

Obviously there are many types of gamers. The one most frequently referenced as a "gamer" is the general "throw any number of ego shooters at me" type, who enjoys the same game principe over and over again with high-definition graphics and slight differences in possible interactions with the shooting parcours. Similar subtypes enjoy racing games instead or "epic roleplaying games" which have a slightly higher variety of game mechanics. All of these people share their love for very elaborate audio-visual presentation, mostly at the expense of real innovation.

Then there's the "casual gamer", whose rise is still under way with larger demographics being attracted to new gaming platforms like smartphones and pads. She/He likes very simple, addictive game mechanics that need near-to-zero introduction, therefor always being on the verge of banality.

Finally there is a third type, sometimes called the "indie gamer". What does he want? Simple: To be amazed! :-) Not (primarily) with graphics. But with innovation, with art, with massively good gameplay. Ideally a combination of all that.

Where does she/he find it? On (mostly) small games from small. independent software forges. On modern ports of those ancient 8-bit games from around the c64 era which refuse to die, because somehow they manage to transport loads more fun with their pixilated sprites than any "Call of Crysis" clone with a 3-years-value of vector graphics design and movie-esque soundtrack.

Now have a bet: Which type of gamer would dare to call Linux a real gaming platform?

Oh come on now, please have a guess! :-)

Whisky-Backlog

foto.jpgWie euch vielleicht schon aufgefallen ist blogge ich seit geraumer Zeit nicht mehr über die Whisky-Abfüllungen die ich zu mir nehme. Das hat auch einen Grund: Ich habe nämlich das Whisky-Trinken drangegeben.

Irre komisch, was? Also hier eine kleine Nachreferenz zwischenzeiltlich geleerter Flaschen, hauptsächlich für mich selbst als Checkliste und zukünftige Kauforientierung.

Ardbeg Uigeadail

Göttlich, Einzigartig, Wuchtig, Überirdisch, Phänomenal, oder soll ich sagen Phenol-menal? (Kichert unkontrolliert) Ein Pantheon an Islay-Aromen gepaart mit überaus deftigen 52% Alkoholgehalt. Daher für einen Ardbeg meiner Meinung nach sogar recht günstig. Nach etwa sechs Dram kommt einem der Name dieser Abfüllung übrigens erst so richtig flüssig über die Lippen.

Port Charlotte "An Turas Mor"

Ein junger wilder Bruichladdich, nach Art der "Port Charlotte"-Abfüllungen, oder wie der Distiller sich diese immer vorgestellt hatte. Ordentlich Rauch, aber auf eine angenehme Art (Ich schaue dabei niemanden an, auch dich natürlich nicht Laphroaig...). Daneben dennoch erstaunlich leicht, daher interessant.

Bruichladdich 21 Jahre

Wie der 20-jährige, den ich anno dazumal bereits anbeten durfte. Tabak galore, daneben sherryhafte Trockenheit wenn ich mich recht erinnere. Wegen solche Tropfen trinke ich Whisky.

Bowmore "Mariner" 15 Jahre

Angetreten um dem 16er Lagavulin Konkurrenz zu machen. Ich würde jedoch behaupten, der boxt dann doch noch in einer anderen Gewichtsklasse. Wie alle Bowmore eigentlich recht gefällig, aber lange nicht so rund und aristokratisch wie der Torfmoor-Nachbar.

Ardbeg TEN & "Blasda"

Ein Doppel-Miniaturen-Set, welches das wuchtige, 10 Jahre junge Ardbeg-Flaggschiff gegen die "Blasda"-Abfüllung kontrastiert. Letztere ist ungemein lieblich und  un-medizinisch, was einen "Durchblick" auf die sonstigen Ardbeg-Aromen erlaubt. Spannend eben wegen dieser Konzeption, auch wenn ich von Letzterem wohl nie eine komplette Flasche ordern würde.

Faint idea to published website. An OpenWGA Tutorial, Part 2

tutorial2-header.jpgLets move to the second part of this small tutorial, which may be the hardest one for me personally. Setting up a new site in developer studio and then moving it up to a live server are standard procedures where you can do every step just one by one without thinking too much. However the in-between part is a more creative one and lets you get in touch with the real "work" behind making a website: Creating and organizing content and developing its design.

So the challenge is: Explaining the most basic prerequisites for doing this in OpenWGA so you are able to accomplish what you want but are not annoyed by loads of information. Ok, so lets have a very lightweight introduction to this.


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