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		<title>*urhg* oder: Ich jetzt auch</title>
		
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		<description>*urhg* oder: Ich jetzt auch</description>
		<copyright>Dina</copyright>
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		<lastBuildDate>25 Apr 2012 13:30:55 GMT</lastBuildDate>

	
	
		
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			<title>Comment from Matt</title>
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				<![CDATA[				
				
				<p>Danke für die Verlinkung, Dina! Du hast interessanterweise ein Thema aufgegriffen, über das ich bei Weißes Rauschen auch noch schreiben werde. Und ich denke, da komme ich zu einem sehr ähnlichen Schluss. Ich hoffe, dass die Diskussion weiter so sachlich, fruchtbar und respektvoll bleibt!</p>

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			<pubDate></pubDate>
			<dc:creator>Matt</dc:creator>
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			<title>Comment from Dina</title>
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				<![CDATA[				
				
				<p>Vielen Dank! 
Da ich ca. 25 heimliche Leser habe und gern weitere teilhaben lasse, fühl' dich ausdrücklich frei, hier zu kopieren, aufzugreifen, weiterzuführen, zu remixen ;-)
LG Dina
(die bei euch mit Diana unterschreibt, warum weiß sie selbst nicht so genau...)</p>

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			<pubDate></pubDate>
			<dc:creator>Dina</dc:creator>
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			<title>Comment from Matt</title>
			<link>http://www.bannkreis.de/dm/home/dinabannkreisde/archives/2012-04/urhg_oder_ich_jetzt_auch/comment_from_matt_to_urhg_oder_ich_jetzt_auch.int.html</link>
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				<![CDATA[				
				
				<p>Werde in dem entsprechenden Artikel auf jeden Fall zurückverlinken! Und für eine CC-Lizenzierung meiner künftigen Postings habe ich mich auch schon entschieden.</p>

				]]>
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			<pubDate></pubDate>
			<dc:creator>Matt</dc:creator>
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			<title>Comment from Sven</title>
			<link>http://www.bannkreis.de/dm/home/dinabannkreisde/archives/2012-04/urhg_oder_ich_jetzt_auch/comment_from_sven_to_urhg_oder_ich_jetzt_auch.int.html</link>
			<description>
				<![CDATA[				
				
				<p>Auch wenn die Vergleiche irgendwann hinken mögen, finde ich die Aufhebung der Unterscheidung "künstlerische Produkte" und "andere Produkte" für die Diskussion zunächst sehr sinnvoll.</p>

<p>Der Ausgangspunkt meiner eigenen Überlegungen ist, dass derjenige, der seine Zeit und Arbeit investiert, um etwas zu schaffen, entscheiden kann, was damit geschehen soll. Er kann es für sich behalten, verschenken oder verkaufen. Er kann auch Verträge eingehen, in denen er seine Rechte an dem Werk - ganz oder teilweise - abtritt. Das kann er auch im vornherein tun - in meinem Arbeitsvertrag verpflichtete ich mich, in vorgegebenem Rahmen für meinen Arbeitgeber tätig zu sein, und ihm gehört das, was ich im Rahmen dessen erzeuge - ob es sich dabei um einen Text, ein Design, ein Computerprogramm, einen Prozessablauf, eine Produktstrategie oder ein materielles Gut handelt (wobei ich mich schwer tun würde).</p>

<p>Ob etwas davon "Kunst" ist, hängt von der Definition von "Kunst" ab, ist aber m.E. vollkommen unerheblich. Genauso unerheblich ist es, ob meine Produkte einem irgendwie gearteten anderen "objektiven" Qualitätskriterium entsprechen - solange nur mein Arbeitgeber damit zufrieden ist, bekomme ich die vereinbarte Entlohnung. Auch gibt es Produkte, die mein Arbeitgeber nicht so toll findet, von denen ich persönlich aber begeistert bin, weil sie einer bestimmten Adressatengruppe zusagen, die mir wichtig ist - und dann ist mit die geringere monetäre Entlohnung auch gleich. Ob ich das alles im Gesamtzusammenhang als fair und angemessen empfinde, liegt an mir und meiner Entscheidung.</p>

<p>Um diesen Gedanken herum kann man Urheberrechte, Nutzungsinstitutionen, Werkverträge, Auftragsarbeiten, etc. bauen. Dies geschah, und es war kein so großes Problem, da die Produktflüsse recht überschaubar waren.</p>

<p>Das aktuelle Problem besteht darin, dass im Gegensatz zu vielen materiellen "Produkten" sogenannte (aber unzureichend definierte) "geistige" und meistenteils "künstlerische" Produkte dank moderner Technologie und des Internets viel leichter zu kopieren, vervielfältigen und verbreiten sind als früher: Texte (Artikel, Bücher), Bilder (Zeichnungen, Photos), Filme, Musik. Hinzu kommt für mich durchaus auch Software. Kurzum: Alle Produkte, die sich digitalisieren lassen oder ohnehin in digitaler Form existieren.</p>

<p>Diese sind nun leicht zu vervielfältigen, und kein Rüstungswettlauf zwischen Kopierschützern und Kopierschutzcrackern hat das bisher geändert oder wird in der Lage sein, das auf Dauer zu ändern. Und: Dieses Problem ist vom Grundsatz ein globales. Früher war es für nationale Regelungen einfacher, gewisse Regelungen zu erlassen und (zumindest ansatzweise) durchzusetzen. Heute stoßen nationale Regelungen in diesem Bereich sogleich an internationale Grenzen, sei es rein rechtlich oder rein praktisch.</p>

<p>Das Problem ist nicht das Urheberrecht - es soll und muss erhalten bleiben. Wir müssen nur ("nur"!) einen Weg finden, den Urhebern ihr Recht auch in der "neuen Welt" zu sichern, ohne bürokratische Monstren aufzubauen. Es geht nicht um eine Umsonstkultur - es geht um die Anpassung unserer Regeln zur Umsetzung eines demokratischen und individualistischen Ideals an neue Gegebenheiten.</p>

				]]>
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			<pubDate></pubDate>
			<dc:creator>Sven</dc:creator>
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			<title>Comment from Dina</title>
			<link>http://www.bannkreis.de/dm/home/dinabannkreisde/archives/2012-04/urhg_oder_ich_jetzt_auch/comment_from_dina_to_urhg_oder_ich_jetzt_auch.int.html</link>
			<description>
				<![CDATA[				
				
				<p>Schön gesagt, Sven :-)
Ich wünsche mir im Grund nur, dass diejenigen, die neue (und zum Teil interessante) Vorschläge machen, auch genau hinsehen, welche Strukturen und Systeme erhaltenswert sein könnten und dass zumindest darüber gesprochen wird. Auch wenn die Forderung nach "Abschaffung des Urheberrechtes" inzwischen getrost als Netz-Hoax bezeichnet werden kann, muten mir einige Äußerungen zu sehr "Rasenmäher" an. Meiner Meinung nach dürfen auch Verwerter mitmachen und Geld verdienen, es ist nicht notwendig, denen den Markt wegnehmen zu wollen.
Wie du sagst, der Autor sollte das entscheiden, mindestens genauso wie heute (Pflicht), gerne auch noch mehr (Kür).</p>

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			<pubDate></pubDate>
			<dc:creator>Dina</dc:creator>
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			<title>Comment from Dina</title>
			<link>http://www.bannkreis.de/dm/home/dinabannkreisde/archives/2012-04/urhg_oder_ich_jetzt_auch/comment_from_dina_to_urhg_oder_ich_jetzt_auch.int.html</link>
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				<![CDATA[				
				
				<p>Juchhu, und das ist sie die "Nazi-Karte" (Falsche Verallgemeinerung/ Reductio ad Hitlerum): Die Nazis fanden das Urheberrecht ganz, ganz DOOF:</p>

<p>„Wo immer die Interessen des Volkes mit denen des Urhebers kollidierten, sollten letztere zurücktreten. Zwar sollte der Urheber von der Verwertung seines Werkes weiterhin profitieren. Aber er hatte bei der materiellen Verwertung seiner schöpferischen Leistung stets die natürlichen Grenzen zu beachten, die ihm durch seine ideelle Verbindung mit der Volksgemeinschaft gezogen wurden.“</p>

<p>Quelle: Das Reichsgericht, das Urheberrecht und das Parteiprogramm der NSDAP. Von Dipl.-Jur. (Univ.) Simon Apel, Bayreuth in Zeitschrift für das Juristische Studium.</p>

<p>P.S. Dieser Vergleich ist an sich noch keine "Nazi-Karte". Aber er könnte jetzt als solcher verwendet werden.</p>

				]]>
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			<pubDate></pubDate>
			<dc:creator>Dina</dc:creator>
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